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Mein Kind hat Asthma, was nun? Drucken E-Mail

Sie haben gerade erfahren, dass Ihr Kind Asthma bronchiale hat. Vielleicht kennen Sie andere Patienten mit Asthma, denen es schlecht geht oder Sie haben von schlimmen Dingen im Zusammenhang mit dieser Erkrankung gehört. Dass Sie sich deshalb Sorgen machen, was diese Diagnose für Ihr Kind, Sie und Ihre Familie bedeutet und Angst haben, wie es Ihnen in der Zukunft gehen wird, ist verständlich. So wie Ihnen geht es vielen anderen Familien auch, denn Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Ca. 6-10 von hundert Kindern sind betroffen.

Vielleicht sind Sie aber auch froh, endlich zu wissen, warum Ihr Kind nachts immer gehustet hat oder aufgewacht ist und nicht richtig Luft bekommen hat, warum es, wenn andere Kinder nur Schnupfen hatten, immer eine "Bronchitis" mit Husten und Pfeifen oft über Wochen hatte, warum es beim Sport nicht so mithalten konnte wie die anderen Kinder, öfter Pausen machen musste oder beim Fußball immer nur im Tor stehen durfte. Sie wissen jetzt den Grund, und es ist nun möglich, sich auf die Krankheit einzustellen, sie richtig zu behandeln und damit leben zu lernen.

Überempfindlichkeit gegen Reize

Auslöser von Asthma: Charakteristisch für das Asthma ist die gesteigerte Reaktionsbereitschaft der Atemwege (des Bronchialsystems) auf die unterschiedlichsten Reize. Diese gesteigerte Reaktionsbereitschaft wird auch Überempfindlichkeit oder "Hyperreagibilität" genannt.

Reize, die die Hyperreagibilität verstärken oder zu Symptomen des Asthmas führen, werden Auslöser genannt. Auslöser können u.a. Infektionen, Allergien z.B. gegen Hausstaubmilben, Tierhaare oder Pollen, körperliche oder seelische Belastungen, bestimmte Wetterlagen oder Tabakrauch sein. Der Auslöserkontakt führt an den Atemwegen zur Freisetzung von Vermittlersubstanzen, die an den Atemwegen zu den drei entscheidenden Reaktionen führen, die bei den Patienten eine Verengung der Atemwege bewirken:

    * die entzündliche Verdickung der Schleimhaut,
    * die Produktion von vermehrtem zähem Schleim und
    * die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur

Diese Reaktionen sind wieder rückgängig zu machen, allerdings unterstützen die Vermittlerstoffe eine chronische Reizung und Entzündung der Schleimhaut und dadurch eine zunehmende Empfindlichkeit der Bronchien. Als Folge führt immer geringerer Auslöserkontakt schon zu einer Asthmareaktion.

Die Neigung des Bronchialsystems überempfindlich zu reagieren und auch die Anlage, mit einer chronischen Entzündung der Bronchialschleimhaut auf Auslöserreize reagieren zu können, sind erblich und somit nicht heilbar. Möglich und wichtig ist aber, die chronische Entzündung zu behandeln und dadurch die Überempfindlichkeit des Bronchialsystems herabzusetzen, die Symptome zu bekämpfen und Beschwerdefreiheit zu erreichen. 

Ambulante Asthmaschulung "Pust-e-mal "

 
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