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Fernsehkonsum konsequent kontrollieren Drucken E-Mail
Eltern sollten den Medienkonsum ihrer Kinder konsequent kontrollieren. So sollten kleine Kinder unter drei Jahren überhaupt nicht fernsehen, denn sie können das Gesehene noch nicht verarbeiten. Grundsätzlich gilt: Kinder dürfen nur sehen, was sie auch verstehen und erfassen können“, empfiehlt Dr. Thomas Fendel, Kinder- und Jugendarzt vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Zwischen drei und fünf Jahren sollte die Fernsehzeit auf 30 Minuten täglich beschränkt bleiben, mit sechs bis neun Jahren dürfen Kinder dann höchstens eine Stunde fernsehen, zwischen zehn und 13 Jahren können Eltern maximal 90 Minuten erlauben und über 13 Jahren bis zu zwei Stunden. Fernsehen übt auf Kinder von klein auf eine Faszination aus.  Indem Eltern die Zeiten notieren oder sogar einen Wecker benutzen, behalten sie einen besseren Überblick.Für kleine Kinder unter sechs Jahren eignen sich nur kurze, übersichtliche Filmsequenzen, die ohne schnelle Bildwechsel ablaufen.

Eltern sollten am besten zusammen mit ihren kleinen Kindern fernsehen, denn in diesem Alter können Kinder noch nicht zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden. Schulkinder können dies zwar, aber auch für sie sollten die Szenen noch nicht zu rasch nacheinander folgen.

Teenager können schon logisch denken, doch distanzieren sie sich noch nicht so gut wie Erwachsene von den Filminhalten. Eine aktuelle amerikanische Studie weist u.a. darauf hin, dass übermäßiger Fernsehkonsum bei Jugendlichen von über drei Stunden täglich auch die Schulleistungen negativ beeinflussen kann. „Bestimmte Regeln sollten immer eingehalten werden: Schulkinder dürfen erst fernsehen, nachdem sie ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Morgens vor dem Kindergarten oder der Schule und abends kurz vor dem Zubettgehen darf nicht „geklotzt“ werden, denn Kinder brauchen etwas Zeit, damit sie die Filminhalte verarbeiten können. Im Kinderzimmer hat ein Fernseher deshalb nichts verloren. Auch während des Essens ist das Fernschauen tabu. ‚Zappen’ und ‚Nebenbeilaufenlassen’ sollten ebenso auf die Verbotsliste“, empfiehlt der Vorstandsvorsitzende vom Paednetz Bayern. Wenn Eltern aber selbst diese Untugenden praktizieren, zeigen Kinder wenig Verständnis für solche Abmachungen. Warnzeichen dafür, dass ein Kind von bestimmten TV-Inhalten überfordert ist, sind z.B. Nägelkauen vor dem Fernseher, Drehen an den Haarspitzen, Zuhalten von Augen und Ohren, sich hinter dem Fernsehsessel oder Sofa verstecken oder rote Ohren und glühende Backen.
 
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