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Die Größe Trügt: beim Kauf von Kinderschuhen immer nachkontrollieren Drucken E-Mail
Quelle: bvjk, dpa, erschienen am 06.09.2012

Nachmessen, fühlen, biegen: Beim Kauf von Kinderschuhen lohnt es sich, Hand anzulegen. Denn häufig entspricht die angegebene Schuhgröße nicht der tatsächlichen Innenlänge. Eltern können sich daher nicht auf die Größenangaben verlassen, sondern müssen nachmessen. Ob ein Schuh weich ist und die Bewegungen des Kinderfußes mitmacht, merken Mütter und Väter, indem sie die Modelle in die Hand nehmen und biegen.

Mehr als die Hälfte der Kinder trägt zu kleine Schuhe

Viele Kinder laufen in Schuhen herum, die nicht passen. Das ergeben Reihenmessungen in regelmäßigen Abständen. Das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe aus Österreich stellt seit Jahren bei seinen Untersuchungen fest, dass mehr als die Hälfte der Kinder in zu kurzen Schuhen herumläuft. Messungen aus dem Jahr 2008 ergaben, dass in Deutschland sogar zwei Drittel (rund 66%) der Kinder zu kurze Schuhe trugen. Damals wurden die Füße und Schuhe von knapp 4.200 Kindern in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein vermessen.

Die Universität Potsdam fand ebenfalls heraus, dass viele Kinder falsche Schuhgrößen tragen: Forscher des Instituts für Sportmedizin und Prävention vermaßen zwischen 2006 und 2007 die Füße von rund 11.000 Kindern in Deutschland und der Schweiz und schauten, welche Schuhgrößen die Kinder trugen. Das Ergebnis: Neben zu kleinen hatten mehr als 40% der Jungen und Mädchen zu große Schuhe an.

Kleine Kinder können die Passform eines Schuhs kaum beurteilen

Zu groß, zu klein: Die Ergebnisse sind uneinheitlich. Sie zeigen aber, dass Eltern offensichtlich zu den falschen Schuhen greifen. Ein Hauptgrund dafür dürfte sein, dass die angegebenen Schuhgrößen oft nicht mit der tatsächlichen Schuhinnenlänge übereinstimmen. „Wir haben nach wie vor die Situation, dass rund 90% der Kinderschuhe falsch ausgezeichnet sind“, sagt Wieland Kinz, Sportwissenschaftler vom Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe in Salzburg.

Einheitliche Normen für Schuhgrößen fehlen

„Es gibt bei Schuhgrößen keine einheitliche Norm, sagt Annette von Czarnowski vom Deutschen Schuhinstitut in Offenbach. Das heißt: Die angegebene Größe auf einem Schuh ist bestenfalls eine Orientierung. Eltern stehen aber noch vor einem weiteren Problem. Kleinkinder fühlen nicht wie Erwachsene, ob ein Schuh passt. „Das Nervensystem an den Füßen ist noch nicht ausgereift“, erklärt Steffen Müller von der Uni Potsdam, der die Kinderfüße vermessen hat. „Finden Kinder einen Schuh gut, dann passt er. Finden sie ihn schlecht, passt er eher nicht.“ Es gebe Kinder, die wegen zu kurzer Schuhe blaue Zehennägel haben und trotzdem sagen: „Der Schuh passt“, ergänzt Wieland Kinz.

Gelenkentzündungen bei falscher Schuhgröße

Zu kurze, aber auch zu große Schuhe schaden dem weichen Kinderfuß. Sie können zu Druck- und Scheuerstellen führen, weil der Fuß hin und her rutscht, warnt Müller. Oder die Kinder krallen bei jedem Schritt, was ermüdet und auf lange Sicht zu Problemen führen kann, ergänzt Kerstin Bosch, die am Sozialpädiatrischen Zentrum Westmünsterland ein Ganglabor leitet. Werden die Zehen ständig gestaucht, verändere sich die Zehenstellung, was zum Beispiel zu Gelenksentzündungen führen kann, warnen die österreichischen Forscher.

Kinderfüße wachsen schnell. Im Alter von drei bis sechs Jahren legen sie im Schnitt einen Millimeter pro Monat zu. „Es kann sein, dass ein paar Wochen lang gar nichts passiert und der Fuß dann plötzlich einen Schub macht“, erklärt Müller. Er rät, die Fußlängen mindestens alle sechs Monate, im Kleinkindalter besser alle drei Monate zu messen - und die Schuhe zu überprüfen.

Bestimmung der richtigen Schuhgöße

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